FÜR DIE VERSICHERUNGSBRANCHE

BI
bi-insurance

  • Zahlungsanalysen
  • Analysen der Anzahl von Risiken und der Versicherten
  • Migration zwischen Produkten
  • Assoziationen zwischen Produkten

FÜR DIE VERSICHERUNGSBRANCHE

Verursacht durch Änderungen in zahlreichen Gebieten, darunter insbesondere im Gesundheitswesen, entwickelt sich derzeit der Markt für Versicherungen sehr dynamisch. Die Zahl der Produkte und der Versicherten nimmt zu, Provisionen und die Konfigurationen, zu denen Produkte vermarktet werden, verändern sich häufig. Eine hohe Dynamik der Änderungen macht einen schnellen Zugang zu geprüften, zuverlässigen Informationen erforderlich, damit die getroffenen Entscheidungen und die verfassten Pläne auf Fakten und Ergebnissen von Analysen und nicht auf Vermutungen oder Gefühlen beruhen.

In Firmen des Brokergeschäfts ist es eine häufig anzutreffende Situation, dass mehrere EDV-Systeme im Einsatz sind, die zur Erfassung von unterschiedlichen Daten eingesetzt werden: ein separates System dient der Erfassung von Risiken für natürliche Personen, ein anderes der Erfassung von Versicherungen für Firmen und Einrichtungen, ein weiteres für die Finanzen- und Buchhaltungsführung und noch ein weiteres zur Verwaltung der Arbeitsverträge und der Löhne. Das Bestehen von mehreren voneinander unabhängigen Systemen erschwert wirksam das Erlangen eines schlüssiges Bildes der Geschäftstätigkeit.

DATA-WAREHOUSE

Die Problemlösung zur Datenintegration und zugleich das Erlangen einer schlüssigen und glaubwürdigen Datenquelle für Analysen und Berichte besteht im Aufbauen eines zentralen Repositoriums, aufbauend auf der Idee eines Data-Warehouse. Zum Unterschied von einer Datenbank werden die Daten in einem Data-Warehouse so gespeichert, um am besten und am schnellsten beliebige Berichterstattungswünsche erfüllen zu können. Daten aus Systemen der Sachgebiete werden ins Data-Warehouse mittels eines ETL-Prozesses übertragen, das für ihre Richtigkeit, Integrität und Aktualität sorgt. Ein ETL-Prozess kann Daten aus einer beliebigen Anzahl der Quellen schöpfen, dank dieser Eigenschaft beschränkt sich das Data-Warehouse-Konzept nicht auf ein gegebenes System oder einen gegebenen Standort.

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Eine Datenintegration zwischen Systemen stellt keine einfache Aufgabe dar und – unter Berücksichtigung der Grüße des Datenbestands – ganz bestimmt nicht manuell durchgeführt werden kann. Im Rahmen der Arbeiten sind die Integrationsregeln festzulegen, auch nicht selten sind die Daten in gebietsbezogenen Systemen nachträglich zu vervollständigen.

Es lohnt sich jedoch Zeit und Mittel für die Durchführung eine Integration aufzuwenden. Die Möglichkeit, auf einer Zusammenstellung Daten aus diversen Systemen und sogar von unterschiedlichen Standorten, vor der Integration unerreichbar, lässt zu, auf das Funktionieren der Firma ganzheitlich zu blicken, ohne Einteilung in Systeme oder Standorte.

BERICHERSTATTUNG UND ANALYSEN DER BUSINESS INTELLIGENCE KLASSE

Die Einrichtung eines zentralen Repositoriums der berichteten Daten (Data-Warehouse) eröffnet ein sehr breites Spektrum der Möglichkeiten zur Erarbeitung von glaubwürdigen, aktuellen und brauchbaren Informationen aus den angesammelten Daten.

Vorteile der BI Berichterstattung auf Grundlage eines Repositoriums bestehen in der Möglichkeit:

  • Daten aus unterschiedlichen Sachgebieten miteinander zu kombinieren
  • Querschnitt-Darstellungen zu erstellen
  • Daten zu laufenden Perioden Archivdaten gegenüberzustellen.

Die erarbeiteten Analysen sind entsprechend zu präsentieren, unter Berücksichtigung der Fälle, die eine Zuwendung sofort erfordern. Mit einem Ausbau des Berichtssystems nimmt die Anzahl der Analysen zu, deshalb werden sie in Form von Bericht-Desktops mit einer differenzierten Nutzer-Zugangsberechtigung zusammengefasst.

Die in einer Analyse dargestellten Informationen können auf unterschiedliche Weise veranschaulicht werden, je nach Bedarf: Tabelle, Pivot-Tabelle, Diagramm, Maß usw. Es kann sowohl eine als auch mehrere Formen sein. Jede Analyse kann in eine Tabellenkalkulation zwecks Vornahme von Änderungen exportiert werden.

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Beispielhafte Vorstellung der Bericht-Desktops für Versicherungsbranche.

Management desktop beinhaltet wichtigste Koeffizienten, Zusammenstellungen und Diagramme. Dank dem Zugang zu einem solchen Desktop ist die Führungskraft in der Lage, auf einen Blick zu erfahren, ob Situationen vorkommen, die einer sofortigen Zuwendung bedürfen.

Versicherte. Bericht-Desktop – erlaubt eine Profilanalyse der Versicherten (Verteilung der Anzahl der Versicherten über Alter, Geschlecht, Wohnort usw.)

Risiken. Bericht-Desktop – verschafft einen einfachen Überblick, bei wem und zu welchem Datum die Versicherungspolice ausläuft, welche Arten von Risiken im gegebenen Monat erstmals eingekauft wurden, wie viele Risiken erneuert wurden, wie viele Risiken im gegebenen Monat auslaufen usw.

Versicherer. Bericht-Desktop stellt den Migrationsprozess der Versicherten zwischen Versicherern dar und ermöglicht eine Überprüfung ob und welche Zusammenhänge zwischen den eingekauften Risiken bestehen.

Beiträge. Bericht-Desktop ermöglicht die Überprüfung, wer und wie lange mit der Beitragszahlung im Rückstand ist, wie viel beträgt der gesamte Zahlungsverzug in Tagen, welche Gewinne durch die Beiträge generiert werden.

Simulationen. Bericht-Desktop für Simulationen und What-If-Analysen. Eine beispielhafte Analyse kann Fragen beantworten, wie sich der Gewinn gestalten würde, wenn die Provisionen zu anderen Werten gesetzt würden? Welche Produkte lohnt es sich zu Paketen zusammenzufassen? Welche Werte nehmen die Gewinne an, unter Annahme, dass die Anzahl von Risiken um 5% steigt und die Beiträge im 1. Halbjahr um 1,2% und im 2. Halbjahr um 0,5% steigen?

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Soll ein Nutzer, trotz des Zugangs zu vordefinierten Bericht-Desktops, eine eigene, selbstbestimmte Analyse brauchen, kann er sie selbständig bauen, veranschaulichen und auf eigenem Desktop speichern.

Zur Durchführung bedarf man keiner EDV- oder Programmierung-Fachkenntnisse.