Für die Medizinbranche

BI
bi-medicine

  • Integration von EDV-Systemen
  • Datenintegration zwischen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Wirtschaftlichkeits- und Effektivitätsanalysen, Budgetierung
  • Vergleichsberichte, statistische Berichte, Anomaliendetektion
  • Überprüfung von medizinischen Daten

Für die Medizinbranche

Der Markt des Gesundheitswesens war, ist und bleibt ein Bereich einer dauerhaften, dynamischen Entwicklung. Von Managern medizinischer Einrichtungen wird erwartet, dass sie das Funktionieren ihrer Einrichtung oder eines Netzwerkes von Einrichtungen beobachten, kontrollieren und auf eine sichere und verlässliche Weise steuern. Zwecks einer effizienten Ausübung der Führungsaufgaben und erfolgreicher Entscheidungsprozesse bedürfen die Entscheidungsträger eines Zugangs zu geprüften und verlässlichen Angaben.

WODURCH KANN DER ZUGANG ZU MANAGEMENTINFORMATIONEN WIRKSAM ERSCHWERT WERDEN?

Bei ihrer täglichen Arbeit verwenden medizinische Einrichtungen einige EDV-Systeme zwecks einer Datenspeicherung und -verarbeitung. Ein System wird zur Aufnahme von ambulanten Terminen eingesetzt, ein anderes für die Eintragung von Hospitalisierungen und ein weiteres für das Verwalten von Verträgen mit dem medizinischen Personal oder für die Führung von Finanzen und Buchhaltung. Wie die Praxis zeigt, sind diese Systeme selten miteinander integriert.

Eine mangelnde Datenintegration zwischen Systemen bedeutet, dass Begriffe, die in der Realität dieselben Größen darstellen, (z.B. medizinischer Mitarbeiter, Patient, Prozedur ICD9, Diagnose ICD10 usw.), in unterschiedlichen Systemen differenziert beschrieben und identifiziert werden.

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Wenn in Ihrem System keine Möglichkeit besteht, schnell und einfach eine monatliche Zusammenstellung von Ärzten eines ausgewählten Fachgebiets zu generieren, die die Größen wie die Anzahl und der Wert der erfolgten Termine, die Anzahl der in Auftrag gegebenen Untersuchungen und das Gehalt gegenüberstellt, dann kann es ein Ergebnis der fehlenden Integration zwischen Systemen sein.

Eine weitere Komplikation kann sich aus der räumlichen Zerstreuung der Organisationseinheiten des medizinischen Netzwerkes ergeben, was eine häufige Situation in größeren Organisationen darstellt. In einem solchen Fall, neben Problemen der Datenintegration innerhalb einer Einheit tauchen neue Schwierigkeiten auf, im Zusammenhang mit dem Bestehen von mehreren Systemen, die die gleiche Art von Daten erfassen (z.B. mehrere Installationen eines Systems zur Erfassung der Arzttermine). Man kann auch mit der Situation konfrontiert werden, dass einige EDV-Systeme von den Einrichtungen voneinander unabhängig angewendet werden und andere gemeinsam benutzt werden.

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Zum Beispiel: jede Stelle hat eine eigene Installation eines Systems zur Erfassung der Arzttermine und gleichzeitig greifen alle Stellen auf ein System zur Finanzbuchhaltung und zum Personalwesen zu.

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Eine Datenintegration zwischen Systemen stellt keine einfache Aufgabe dar und – unter Berücksichtigung der Grüße des Datenbestands – ganz bestimmt nicht manuell durchgeführt werden soll. Im Rahmen der Arbeiten sind die Integrationsregeln festzulegen, auch nicht selten sind die Daten in gebietsbezogenen Systemen nachträglich zu vervollständigen.

Es lohnt sich jedoch Zeit und Mittel für die Durchführung eine Integration aufzuwenden. Die Möglichkeit, auf einer Zusammenstellung Daten aus diversen Systemen und sogar von unterschiedlichen Standorten, vor der Integration unerreichbar, lässt zu, auf das Funktionieren der Firma ganzheitlich zu blicken, ohne Einteilung in Systeme oder Standorte.

DATENLAGER ALS EINE DATENQUELLE FÜR BERICHTE UND ANALYSEN

Eine Lösung für das Problem der Datenintegrierung und damit für eine einheitliche und glaubwürdige Datenquelle für Analysen und Berichte ist die Gestaltung eines zentralen Repositoriums von Daten, das auf der Idee eines Datenlagers basiert. Im Unterschied von einer Datenbank bewahrt ein Datenlager die Daten so auf, dass die beliebigen Berichtforderungen möglichst schnell und möglichst gut erfüllt werden.

Die Daten aus den Bereichssystemen werden in den Datenlager im ETL-Verfahren übertragen, das für ihre Korrektheit, Integrität sowie Aktualität sorgt. Das ETL-Verfahren kann Daten aus einer beliebigen Quellenanzahl herunterladen, dank wessen das Konzept des Datenlagers auf das gegebene System oder den gegebenen Ort auf der Landkarte nicht begrenzt ist.
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BERICHERSTATTUNG UND ANALYSEN DER BUSINESS INTELLIGENCE KLASSE

Die Einrichtung eines zentralen Repositoriums der berichteten Daten (Data-Warehouse) eröffnet ein sehr breites Spektrum der Möglichkeiten zur Erarbeitung von glaubwürdigen, aktuellen und brauchbaren Informationen aus den angesammelten Daten.

Vorteile der BI Berichterstattung auf Grundlage eines Repositoriums bestehen in der Möglichkeit:

  • Daten aus unterschiedlichen Sachgebieten miteinander zu kombinieren:
  • Querschnitt-Darstellungen zu erstellen
  • Daten zu laufenden Perioden Archivdaten gegenüberzustellen.

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Beispiele von Analyse-Gruppen für medizinische Einrichtungen gedacht Patienten.

  • Profil der behandelten Patienten (Alter, Geschlecht, Anmeldeort).
  • Einteilung der Patienten in Altersgruppen, die Deklarationen zur medizinischen Grundversorgung einreichen.
  • Anzahl der Kinder im 1. Lebensjahr, die am gegebenen Standort(en) behandelt wurden.

Medizinische Verfahren ICD9.

  • Statistik der Verfahren.
  • Profil der Patienten, bei denen die Verfahren eingesetzt werden.
  • Wirtschaftlichkeit der Verfahren.

Wirtschaftlichkeit der medizinischen Einrichtung.

  • Ist die gegebene Einrichtung rentabel? Falls nicht, warum? Welche Kosten sind die höchsten?

Vergleich von Einrichtungen.

  • Vergleich von Einrichtungen mit einem gleichen Leistungsprofil.
  • Vergleich von Leistungen einer Einrichtung auf einer Zeitachse von einigen Jahren.

Medizinisches Personal

  • Gegenüberstellung der von den Ärzten generierten Kosten bei der Behandlung von vergleichbaren Patientengruppen.
  • Vergleich der Anzahl der in Auftrag gegebenen Untersuchungen.

Die dargelegten Beispiele repräsentieren lediglich einen Teil von den für eine medizinische Einrichtung machbaren Analysen. In der vorstehenden Aufstellung wurden Statistikberichte, Überprüfungsberichte, Beobachtung der Soll-Ist-Situation und viele weitere nicht erfasst.

Die erarbeiteten Analysen sind entsprechend zu präsentieren, unter Berücksichtigung der Fälle, die eine Zuwendung sofort erfordern. Mit einem Ausbau des Berichtssystems nimmt die Anzahl der Analysen zu, deshalb werden sie in Form von Bericht-Desktops mit einer differenzierten Nutzer-Zugangsberechtigung zusammengefasst.

Die in einer Analyse dargestellten Informationen können auf unterschiedliche Weise veranschaulicht werden, je nach Bedarf: Tabelle, Pivot-Tabelle, Diagramm, Maß usw. Es kann sowohl eine als auch mehrere Formen sein. Jede Analyse kann in eine Tabellenkalkulation zwecks Vornahme von Änderungen exportiert werden.

i Soll ein Nutzer, trotz des Zugangs zu vordefinierten Bericht-Desktops, eine eigene, selbstbestimmte Analyse brauchen, kann er sie selbständig bauen, veranschaulichen und auf eigenem Desktop speichern.

Zur Durchführung bedarf man keiner EDV- oder Programmierung-Fachkenntnisse.